Meine persönlichen Erfahrungen mit 
Healing Breathwork 

Ich war schon länger auf der Suche nach einer Fortbildung zum Thema „Atemtherapie“, aber mit den Angeboten irgendwie nie richtig zufrieden. Atemtechniken (Pranayama) kenne ich von der Yoga-Lehrerinnen-Ausbildung und zu „medizinisch“ wollte ich nicht werden.
Dann bin ich vor etwa einem halben Jahr in einem Podcast zum ersten Mal über „Healing Breathwork“ gestolpert. Und war neugierig. Was ist das? Was macht es? Und wieso sollte man das machen? Und so habe ich mich zu meiner ersten Stunde angemeldet...
In diesem Artikel findest Du:

  • eine Erklärung, was Healing Breathwork ist,
  • ein paar Gründe, warum man es ausprobieren sollte
  • meine persönlichen Erfahrungen mit Healing Breathwork

 

Was ist Healing Breathwork? 

Healing Breathwork ist eine bestimmte Atemtechnik, die auch unter dem Namen „Holotropes Atmen“ bekannt ist. Dabei fließt der Atem ohne Pause zwischen Ein- und Ausatmung durch den Mund. Die Einatmung ist dabei aktiv, die Ausatmung passiv – ähnlich dem Schluchzen, wenn man stark weinen muss. Im Grunde also kontrolliertes, forciertes Hyperventilieren. 

Und warum sollte man das machen? 

Healing Breathwork ist für Dich, wenn Du Dich (wieder) tiefer mit Dir verbinden willst. Durch das starke Atmen durch den Mund schaltet sich ziemlich schnell das analytische Denken aus. So wird der Zugang zu tieferen Bewusstseinsebenen geschaffen. Unsere Gedanken können ohne Beeinflussung frei fließen. Dabei kommen oft alte, längst vergessene oder auch bisher ungeahnte Themen an die Oberfläche. Jede Erfahrung ist individuell. 

Wo ist der Unterschied zu anderen Atemtechniken? 

Andere Atemtechniken, wie z.B. eine Verlängerte Aus- oder Einatmung oder die Wechselatmung, werden sehr bewusst durchgeführt und verfolgen das Ziel, den quakenden Geist an ein Thema zu binden. Nämlich das Zählen der Ein- und Ausatmung. Denn auch dann steigen wir aus unserem Gedankenkarussell aus. In unser tiefes Unterbewusstsein gelangen wir dadurch aber eher nicht. 

Kann jeder Healing Breathwork praktizieren? 

Healing Breathwork ist grundsätzlich für jeden Menschen durchführbar. Natürlich solltest Du Dich fit und gesund fühlen, denn es ist körperlich tatsächlich etwas anstrengend. 
 Da auch sehr emotionale Themen an die Oberfläche kommen können, solltest Du in einer gesunden psychischen Verfassung sein. Wenn Du unter akuten Angststörungen oder gar Panikattacken leidest, solltest Du vorher unbedingt mit Deinem betreuenden Arzt oder Deiner Therapeutin sprechen, um zu klären, ob Healing Breathwork etwas für Dich sein könnte.  Für Schwangere oder Menschen, die unter starken Asthma leiden, kommt Healing Breathwork nicht in Frage. 

Meine persönlichen Erfahrungen mit Healing Breathwork 

Wie auch mit meiner ersten Yoga-Stunde war ich sehr skeptisch was die Wirkung von Healing Breathwork anging. Aber ich wurde schnell eines Besseren belehrt. Seit meiner ersten Stunde habe ich immer wieder neue Facetten meines Selbst entdeckt. Alte Wunden geschlossen. Zweifel aus dem Weg geräumt. Rostige Glaubenssätze weggeatmet. Ich habe geweint, gelacht, mich selbst in meinen Gedanken umarmt, und mich happy as fuck in ein paar Jahren von heute gesehen. 

Was ich an Dich weitergeben möchte 

Das ist es auch, was ich an Dich weitergeben möchte: Die Möglichkeit, Dich vollkommen fallen zu lassen; immer wieder neue Seiten an Dir zu entdecken. Dich auf dem Weg zu Dir selbst begleiten. Dich durch Tiefen oder Höhen führen und Dich am Ende immer wieder sicher ins Hier und Jetzt zurückbringen. 

 

Jede Healing Breathwork Session ist individuell, jede Erfahrung ist anders. Healing Breathwork ist ein Raum, in dem alles genau so sein darf. Aus diesem Raum wirst Du jedes Mal wieder mit etwas mehr Klarheit herauskommen. Versprochen.

Wenn Du jetzt richtig Lust bekommen hast, Healing Breathwork auszuprobieren, schau mal hier vorbei.